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Brustverkleinerung

Kosten

Wenn die Brust von Natur aus unproportional groß ausfällt, kann dies enorme körperliche Beschwerden verursachen. Es kann zu Haltungsfehlern und Rücken- und Nackenschmerzen kommen. Auch eine starke seelische Belastung kann sich einstellen: Oft sind Frauen mit extrem großer Brust in ihrem Alltag behindert, können nicht an sportlichen Aktivitäten teilnehmen und fühlen sich häufig sozial isoliert. Es entwickelt sich ein negatives Körpergefühl.

Wie wird ein solcher Eingriff durchgeführt?

Zunächst werden Sie in ausführlichen Aufklärungsgesprächen umfassend über den Eingriff beraten. Ihre Vorstellungen bezüglich der neuen Brustform werden mit den tatsächlichen medizinischen Möglichkeiten abgeglichen und Sie werden über die Risiken aufgeklärt. Für die Brustverkleinerungsoperation wenden wenden wir Schnitttechniken an, die möglichst wenige Narben verursachen. Die individuelle Technik der Mammareduktion hängt von der jeweiligen Anatomie und der Größe der Brüste ab. Während der Operation stehen Sie unter Vollnarkose. In der Regel dauert die Brustverkleinerung pro Seite etwa 60 bis 80 Minuten.

Wie ist der Verlauf nach einer Brustverkleinerung?

Direkt nach der Operation werden die Brüste in weiche Watteverbände gehüllt, Drainagen lassen das Wundwasser abfließen zu lassen. Damit werden größere Blutergüsse vermieden. Nach zwei Tagen können die Drainagen entfernt werden. Nach sieben Tagen werden die Fäden teilweise, nach 14 Tagen vollständig gezogen. Nach der Operation müssen Sie sich mindestens drei Wochen lang schonen und mindesten sechs Wochen lang Tag und Nacht einen stützenden BH tragen.

Ambulant oder stationär?

Ein stationärer Aufenthalt ist nicht immer erforderlich. Bei größeren Eingriffen empfehlen wir eine stationäre Beobachtung von ein bis zwei Tagen. Neben der Betreuung durch fachlich kompetentes, examiniertes Personal nach der Operation erleichtert ein stationärer Aufenthalt die Kontrollen, v. a. bei Patientinnen, die weit entfernt wohnen.

Für wen ist eine Brustverkleinerung geeignet?

Mögliche Indikationen für eine chirurgische Brustverkleinerung wegen Mammahypertrophie sind:

unproportional große Brüste

  • Haltungsfehler
  • Rückenbeschwerden
  • Nackenbeschwerden
  • asymmetrische Brüste
  • einschneidende BH-Träger
  • Exzeme in der Unterbrustfalten
  • psychische Beschwerden

Risiken

Die Brustverkleinerung ist ein schwerwiegenderer Eingriff als die Brustvergrößerung. Wie bei jeder Operation kann es zu Wundheilungsstörungen und Nachblutungen kommen. Bis etwa drei Wochen nach der OP sind Verfärbungen sichtbar. Selten kommt es zu Infektionen, extrem selten zu Thrombosen oder Embolien. Häufig treten Beschwerden wie leichte Wundschmerzen und eine Minderung der Sensibilität an den Brustwarzen auf. Über alle Risiken werden Sie in den Beratungsgesprächen umfassend aufgeklärt.